NACHHALTIGE TEAMARBEIT.
In Deutschland leben über 600 Bienenarten. Einige besonders emsige Völker sind im Deister-Süntel-Tal, der Wiege des Deutschen Möbelbaus, beheimatet – genauer gesagt in unmittelbarer Nähe zum Werksgelände der HOWIND FURNITURE GmbH. Hier produzieren sie seit einigen Jahren den köstlichen Howind-Honig, mit dem wir unseren Kund:innen und Partner:innen den Tag versüßen.
NACHHALTIGE TEAMARBEIT
Der Frühling ist da, die Natur erwacht. Und während die menschlichen „Fleißbienchen“ von Howind auch in diesem Jahr schon seit Monaten längst wieder eifrig ihrem Tagewerk nachgehen, so kommt erst jetzt mit den wärmeren Temperaturen Leben in die „Außenstelle“ von Howind, die sich in unmittelbarer Nähe unseres Werksgeländes befindet. Und damit inmitten des idyllischen, naturnahen Deister-Süntel-Tals, der Wiege des deutschen Möbelbaus. Denn hier hat der Hülseder Imker Pascal Hielscher einige seiner Bienenvölker platziert, die seitdem „im Auftrag“ von Howind Honig produzieren – eben echten „Howind-Honig“.
NACHWEISLICH NACHHALTIG.
Begonnen hat alles im Jahr 2023: Beim Einkaufen beim örtlichen Floristen wandert ein Glas – natürlich – regionaler Honig in den Einkaufskorb der Howinds. Der Inhalt überzeugt und es reift eine Idee: Wie wäre es, eigenen Howind-Honig zu produzieren – als süßen, naturverbundenen Gruß an Kunden, Partner, Mitarbeitende?!
Umgehend wird Kontakt zum Imker aufgenommen. Dank der EU-Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung ist dies denkbar einfach: Name und Kontaktdaten des Imkers müssen auf dem Etikett angegeben sein. So entsteht der Kontakt zu Pascal Hielscher. Für ihn ist die Idee an sich nichts Neues: Bereits zahlreiche Kooperationsanfragen wurden von Unternehmen an ihn herangetragen. Und alle hat er abgelehnt. Denn Pascal ist Imker und Naturfreund mit Haut und Haar: „Greenwashing“ – also das Schmücken mit scheinbar ökologischen Projekten für sonst wenig nachhaltig denkende und agierende Unternehmen – kommt ihm weder in die Tüte noch ins Honigglas.
Obwohl der Imker skeptisch ist, trifft man sich. Und Pascal erkennt schnell, dass „Greenwashing“ bei Howind gar nicht nötig ist: Nachhaltigkeit ist ein bedeutender Faktor entlang der gesamten Produktionskette bei Howind und fester Bestandteil der Unternehmens-DNA. So werden ökologische Aspekte wie schonender Ressourceneinsatz und Langlebigkeit der Einrichtungslösungen bereits bei der Planung berücksichtigt. Auch bei der Auswahl von Werkstoffen, Farben etc. spielt die Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle ebenso wie bei der Logistik. Darüber hinaus nimmt Howind aktiv an der Kreislaufwirtschaft teil, indem z. B. Holzabfälle für die Fertigung neuen Plattenmaterials zur Verfügung gestellt bzw. in der eigenen Späneheizung zur Beheizung der Produktionsstätten genutzt werden. Selbst nach seinen eigenen, strengen Kriterien musste Pascal zugeben: Howind agiert nachweislich nachhaltig. So stand der Zusammenarbeit nichts mehr im Wege.
EINE LECKERE KOOPERATION
Noch im gleichen Jahr stellte Pascal Hielscher die ersten Bienenstöcke in der unmittelbaren Nähe zum Howind-Gelände auf. Seitdem produzieren hier vier Völker im Frühling delikaten Rapshonig und in der zweiten Jahreshälfte charaktervollen Sommerblütenhonig. Über 100 kg Honig sind so bereits im zweiten Jahr zusammengekommen, die im Honigglas mit eigenem, stylischem Howind-Etikett abgefüllt werden und seitdem die Frühstückstafeln in ganz Europa bereichern.
Auch für die lokale Fauna trägt die Howind-Hielscher-Honig-Kooperation Früchte: Durch die Zusammenarbeit und den erhöhten Absatz an Honig hat der Imker die Anzahl seiner Völker deutlich erhöht. Heißt nicht nur: mehr regionaler Honig, sondern vor allem auch mehr lokale Bestäuber für die heimische Pflanzenwelt und Landwirtschaft.
Übrigens eine „Expansion“, die keineswegs – das ist Imker und Insektenfreund Hielscher besonders wichtig – zulasten der ohnehin arg gebeutelten Wildbienen geht. Denn für diese ist die Honigbiene keine Konkurrenz. Problematisch sei hier, wieder einmal, der Mensch, der durch Bodenversiegelungen das Futterangebot der Wildbienen immer mehr einschränke, was zum „Bienensterben“ führe. Sein Tipp, um dagegen wirksam vorzugehen: Im eigenen Garten auf heimische Pflanzen statt Exoten setzen, die den wilden Verwandten der Honigbiene Nahrung und Lebensraum bieten.